Dupuytren’sche Kontraktur

Die Dupuytren’sche Kontraktur ist eine gutartige Veränderung des Bindegewebes hauptsächlich im Bereich der Hohlhand. Dabei bilden sich derbe Knoten oder Stränge, die zu einem Druckschmerz und bei fortgeschrittenerem Stadium zu einer Bewegungseinschränkung (Beugestellung) der betroffenen Finger führen können.

Ist ein Strecken der Finger nicht mehr möglich oder wenn im Anfangsstadium die derben Veränderungen (Knoten) zu Schmerzen oder zu einem Einschlafen der Finger führen, ist eine Operation sinnvoll.

Hierbei wird das veränderte Bindegewebe und die Stränge in mikrochirurgischer Technik entfernt, sodass eine normale Mobilität der Finger wieder hergestellt wird.

Diese Operation kann tagesklinisch oder stationär in Vollnarkose oder in einer Betäubung des betroffenen Armes (Plexusanästhesie) mit Dämmerschlaf durchgeführt werden.

Nach dem Eingriff sollte frühzeitig mit einer physikalischen Therapie sowie mit der Narbenbehandlung begonnen werden.

OP-Dauer 1 – 2,5 Stunden
Anästhesie Dämmerschlaf mit Plexusanästhesie oder Vollnarkose
Aufenthalt Tagesklinisch oder stationär (1 Nacht)
Ausfallzeit ca. 2 Wochen
Sport nach 2 – 3 Wochen
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