Bruststraffung

Brustsenkungen entstehen häufig nach Schwangerschaften und Stillperioden, bei übergewichtigen Frauen oder mit zunehmendem Lebensalter durch den Elastizitätsverlust der Haut. Das führt meist zu einer flachen oberen Brusthälfte und einer schweren, tief hängenden unteren Brusthälfte. Durch den Druck auf den Brustwarzenhof vergrößert sich dieser überproportional stark und die Brustwarzen zeigen nach unten. Viele betroffene Frauen empfinden ihre Brust als unattraktiv und leiden unter diesen Veränderungen.

Durch eine Bruststraffung wird die Brust wieder angehoben, das Dekolleté gefüllt, die Brustwarzenhöfe verkleinert und die Brustwarze auf ihre ursprüngliche Höhe gebracht bzw. aufgerichtet. Überschüssige Haut und gegebenenfalls auch Brustgewebe werden dabei entfernt. Das Volumen der Brust kann trotz dieses Eingriffs dennoch zu klein sein. Dann schafft die Einlage eines Silikonimplantates den gewünschten Ausgleich.

Die Operationstechnik und damit auch die Schnittführung werden entsprechend den gegebenen Bedingungen angepasst. Der Schnitt um den Brustwarzenhof ist allen Techniken gemeinsam, oftmals ergänzt durch einen vertikalen Schnitt zur Brustumschlagsfalte, der in dieser auch nach seitlich auslaufen kann. Nach der Operation wird ein spezieller Brustverband angelegt, der meist am nächsten Tag durch einen Spezial-BH ersetzt werden kann. Der Spezial-BH sollte konsequent für sechs Wochen (sowohl tagsüber als auch in der Nacht) getragen werden.

OP-Dauer ca. eine – 3 Stunden
Anästhesie Vollnarkose
Aufenthalt stationär (1–2 Nacht)
Ausfallzeit 7 – 10 Tage (arbeitsfähig nach ca 5–7 Tagen bei Schreibtischarbeit)
Sport nach 4 – 6 Wochen
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